Als Grundlage diente das Wort aus Jesaja 28, Vers 16:
„Darum spricht Gott der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostenbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der fliehet nicht.“
Gleich zu Beginn wurde die Botschaft in den Worten des Bezirksapostels spürbar: Gott liebt uns und möchte uns bei sich haben. Er dient uns durch sein Wort und schenkt Frieden durch Vergebung.
Gott hat durch die Sakramente in uns einen Eckstein = Grundstein für unser Glaubensleben gelegt. Die Entscheidung, ob wir an diesem Glaubenshaus weiterbauen, liegt bei uns. Es gilt, Glauben, Hoffnung und Liebe auf Jesus zu setzen. Er wurde geprüft, erlebte Versuchungen, wurde enttäuscht, bestand und ging letztlich mit seiner Auferstehung als Sieger hervor. Schauen wir auf ihn, er ist unser Grundstein, richten wir uns an seinem Vorbild aus, so der Bezirksapostel.
Bei allem Tun wollen wir uns auch fragen, ob dieses dazu beiträgt, zur Einheit in Christus zu finden und gemeinsam die „Kirche Christi“ zu bauen. Der Glaube möge zentraler Mittelpunkt in unserem Leben bleiben und an die nachfolgende Generation weitergegeben werden, so die Bitte des Bezirksapostels.
Apostel Dietel nahm in seinem Predigtbeitrag auf das vorgetragene Lied „Licht am Ende des Tunnels“ Bezug und führte aus, dass dieses „Hoffnungslicht“ in einem jeden von uns brennt. Es schenkt Wärme und Licht, nicht nur uns selbst. Es strahlt nach außen, kann dadurch Orientierung für andere sein und ihnen den Weg zu Gott weisen. Gott hat durch die Sakramente den Grundstein in uns gelegt, wodurch „Kirche Christi“ bereits in uns ist und weiterwächst. Durch unterschiedliche Einflüsse könnte dieses Bauwerk aber auch einmal zugeschüttet sein. Wir wollen uns bewusst machen, dass Gott immer da ist und uns nicht verlässt.
Der Apostel führte zudem das Gleichnis der Fußwaschung der zwölf Jünger Jesu an. Ausnahmslos, ohne zu bewerten und ohne Vorbehalte diente er jedem der Zwölf. Das soll uns Beispiel sein im Umgang mit unserem Nächsten. Wir wollen ihn annehmen, ihm Gottes Liebe und Heil gönnen, auch wenn er uns einmal wehgetan hat.
In Vorbereitung des Heiligen Abendmahls rief der Bezirksapostel nochmals das schöne Bild der „Tischgemeinschaft“ aus dem Gottesdienst des Stammapostels in Erinnerung und bat sinnbildlich, im Herzen näher heranzurücken, um Gottes Nähe zu spüren.
„In dir ist Freude“, sang der Chor in seinem Schlussvortrag und drückte damit aus, was wohl in allen Herzen stand: Freude und Dankbarkeit für Gottes Dienst an uns.
Neuapostolische Kirche