Ein gemeinsamer Beginn
Der Gottesdienst begann mit dem bekannten Lied „Danke für diesen guten Morgen“. Bereits in diesen ersten Momenten wurde spürbar: Dankbarkeit und Gemeinschaft prägen diesen besonderen Tag.
Ein Blick in den Saal zeigte die große Vielfalt des Kirchenbezirkes: Menschen unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen Lebenswegen, Erfahrungen und Meinungen. Und doch wurde deutlich: Heute sind wir eine Gemeinde. Nicht gleiche Interessen verbinden uns, sondern der gleiche Glaube. Nicht gleiche Wege bestimmen uns, sondern ein gemeinsames Ziel.
Bereits kurz vor dem Gottesdienst wurde eine Videobotschaft des Apostels Mike Dietel eingespielt.
„Nehmt einander an“ – das Leitwort
Im Mittelpunkt stand das Bibelwort aus Römer 15,7:
„Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Ehre.“
In der Predigt des Bezirksvorstehers Uwe Weyh wurde hervorgehoben, dass Annehmen weit über Toleranz oder Dulden hinausgeht. Es bedeutet, einander von Herzen anzunehmen – ohne zu vergleichen. Stattdessen dürfen wir einander ergänzen, einander aushalten und unterstützen.
Gemeinschaft als Lebensraum des Glaubens
Ein zentraler Gedanke des Gottesdienstes war die Bedeutung der Gemeinschaft. Sie ist mehr als ein Treffen – sie ist Lebensraum des Glaubens.
Hier geschieht:
- Ermutigung
- Gebet
- Austausch
Gemeinschaft stärkt und trägt uns – und richtet unseren Blick nach vorn auf das gemeinsame Ziel: die ewige Gemeinschaft mit Gott.
Musik, die verbindet
Der Jugendchor setzte mit dem Lied „Awesome God“ einen kraftvollen musikalischen Akzent. Die Botschaft eines Gottes, der mit Weisheit, Kraft und Liebe regiert, unterstrich die Grundlage des gemeinsamen Glaubens.
Auch das Lied „Nehmt einander an“, eigens für diesen Gottesdienst komponiert von Priester Frank Müller zu Römer 15,7, griff das Leitwort auf und vertiefte es musikalisch.
Freude, die aus Annahme wächst
Das Motto „in Freude begegnen“ wurde im Verlauf des Gottesdienstes lebendig:
Freude entsteht dort, wo Menschen sich angenommen wissen – und andere ebenso annehmen.
Diese Freude zeigt sich:
- im wertschätzenden Miteinander
- im Aufeinanderzugehen
- im gemeinsamen Erleben
Und sie wird weitergegeben – als Zeugnis für die Welt.
Impulse zur Begegnung
Evangelist Ingo Grahmann ergänzte, dass aus dem Glauben heraus der Wunsch nach Begegnung wächst. Als Glaubensgeschwister und Gotteskinder sind wir bereits miteinander verbunden – und dürfen diese Gemeinschaft ganz praktisch erleben, auch im Gespräch und beim gemeinsamen Essen.
Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl
Bezirksvorsteher Weyh bereitete die Gemeinde auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl vor. Dabei griff er einen Gedanken aus einem Gesangbuchlied auf:
„Was wird's tun, wenn wir nun alle vor ihn treten und gemeinsam beten?“
Dieser Gedanke machte die Einheit der Gemeinde vor Gott besonders deutlich.
Dank und Anerkennung
Nach dem Heiligen Abendmahl und dem Schlusssegen richtete der Bezirksvorsteher Dankesworte an alle Mitwirkenden.
Ein besonderes Dankeschön galt den beiden Ideengeber und Hauptorganisatoren des Bezirkstages, den Diakonen Ulrich und Matthias Frickmann, die maßgeblich zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.
Ein berührender Abschluss
Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Irischer Segenswunsch“ fand der Gottesdienst einen besonders bewegenden Abschluss und ließ den Vormittag in einer segensreichen Atmosphäre ausklingen.
Mehr als ein Gottesdienst
Über den ganzen Tag hinweg stand die Begegnung im Mittelpunkt. Bekannte trafen sich wieder, neue Gespräche entstanden, und viele nutzten die Gelegenheit, Gemeinschaft bewusst zu erleben und zu vertiefen.
Am Nachmittag wurde das Programm mit verschiedenen Angeboten fortgesetzt. Podiumsdiskussionen, Workshops, Informationsstände sowie Angebote für Kinder und Jugendliche luden dazu ein, sich auszutauschen, Neues zu entdecken und aktiv mitzuwirken.
Der Seniorenchor des Bezirkes beging sein 20-jähriges Bestehen.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, sodass ausreichend Zeit blieb für Gespräche, Begegnungen und gemeinsames Erleben.
Für alle, die nicht persönlich teilnehmen konnten, bestand die Möglichkeit, den Gottesdienst per IPTV oder telefonisch mitzuerleben und so ebenfalls Teil dieses besonderen Tages zu sein.
Das Motto wird Wirklichkeit
Der Bezirkstag hat eindrucksvoll gezeigt:
- Der Glaube verbindet uns
- Die Freude stärkt uns
- Die Liebe hält uns zusammen
- Die Hoffnung führt uns zum Ziel
So wird das Motto Wirklichkeit – wenn wir nach dem Wort Gottes leben.
Neuapostolische Kirche